Weiterbildung bei der Leuphana

Notizen von der Tagung "Leitlinien für die deregulierte Hochschule", Referentin: Prof. Dr. Remdisch (Vizepräsidentin für Lebenslanges Lernen), Berlin 18./19. Februar 2008.

Frau Prof. Dr. Remdisch erläutert, welche Pläne die Leuphane derzeit verfolge. Die Leuphana gliedere sich jetzt in drei Bereiche:
- College für die BA-Ausbildung
- Graduate School für die MA/PhD-Programme
- Professional School für Weiterbildungsangebote/LLL

Derzeit habe die Leuphana 7 Weiterbildungsstudiengänge in der Akkreditierung. Für die Zusammenarbeit mit externen Partnern habe sich die Hochschule auf Leitlinien verständigt und so Widerstandsdiskussionen geführt, bevor sie an externe Partner herangingen. Diese Leitlinien können nun intern und extern kommuniziert werden.

Die Weiterbildung organisiere man mit einer gGmbH. "Mit Weiterbildung," so Prof. Remdisch "kann man kein Geld verdienen." Das sei eher eine Sensiblisierungsmaßnahme für die Kollegen. Bei engen Kooperationen mit Unternehmen, d. h. man richtet einen gemeinsamen Studiengang ein, sei hingegen Geld zu verdienen: Eine WiMi-Stelle sei entstanden. Das allerdings, so meinten einige Stimmen aus dem Publikum, sei den Aufwand aber auch nicht wert. Die Weiterbildungsstudiengänge seien natürlich vollkostenfinanziert aus Studiengebühren und Unternehmensspenden.

Weiterbildung werde durch die Professional School nun im Hauptamt gemacht. Nebentätigkeiten werden zwar immer noch unternommen, unterliegen aber nicht dem Qualitätsmanagement der Hochschule.

Druckversion
Dr. Veit Larmann
info (bei) veit-larmann.de