Promotionskollegssitzung

Detektivarbeit

23. Oktober 2009: Vorgestern hatten wir wieder eine Kollegsitzung in Flensburg. Hier ist meine kurze Zusammenfassung.

Wir haben zunächst ausgiebig unseren Forschungsworkshop in Dresden geplant. Anschließend hat eine Promovierende ihren Forschungsstand dargestellt. Daraus hat sich eine gute Diskussion ergeben, wie man sich Zugriff zu internen Informationen einer Hochschule verschafft. Schließlich sind Forscher ja auch immer kleine Detektive. Für mich waren die Überlegungen neu, dass man studentische Senatsvertreter immer sehr gut als Informationsquellen nutzen kann um über eine Hochschule etwas zu erfahren. Aus meiner Arbeitszeit in Merseburg ist mir noch in Erinnerung, dass bei den Senatssitzungen auch immer recht viele Mitarbeiter aus den verschiedenen Fachbereichen anwesend waren, aber auf den Gedanken, dass man sich auch als Fremder problemlos in den Zuhörer- Bereich einer (hochschulöffentlichen) Senatssitzung schummeln könnte, war ich noch nicht gekommen. Natürlich hatte auch in Merseburg niemand die Studenten- oder Mitarbeiterausweise der Zuhörer kontrolliert. So wird es vermutlich auch an anderen Hochschulen sein. Eine weitere Zugangsmöglichkeit zu organisationsinternen Informationen sind auch die Akkreditierungsunterlagen von Studiengängen, die üblicherweise veröffentlicht werden.

Nach dieser Diskussion habe ich dann noch 20 Minuten von der CHER-Tagung in Portugal berichtet: 101 Teilnehmer aus 23 Nationen, viele wichtige Größen aus der internationalen Hochschulforschung unter den Teilnehmer usw.

Als Abschluss sind wir (wie immer) gemeinsam ins Restaurant gegangen.

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Dr. Veit Larmann
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